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Energienews


26.06.2017

Tipps für die Wartung der Heizungsanlage

Die Hessische Energiespar-Aktion empfiehlt, den Sommer für die Wartung der Heizungsanlage zu nutzen. „Wenn die Heizung im Sommer pausiert, lohnt sich ein Blick auf die Anlage. Sommerzeit ist Wartungszeit für Kessel und Brenner. Auch wenn die jährliche Abgasmessung bestanden ist, kann der Kessel unnötig Energie verlieren. Eine Funktionsprüfung der Heizung vor der nächsten Heizperiode verhindert ebenfalls Überraschungen und laut EnEV besteht die Pflicht zur Wartung und Instandhaltung von Heizungs

Die HESA empfiehlt:

  • Den Heizungsinstallateur des Vertrauens mit der Wartung der Heizanlage beauftragen. Fachbetriebe sind hier zu finden.
  • Mit Hilfe der Bedienungsanleitung die einwandfreie Funktion der außentemperaturgeführten Steuerung und der Umwälzpumpe kontrollieren und Mängel durch den Wartungsdienst beseitigen lassen.
  • Die Reinigung des Heizkessels macht sich bezahlt. Bei Ölkesseln erhöht eine 1 mm Rußschicht im Brennraum den Ölverbrauch um etwa 5 %.
  • Die Einstellung der Zeitschaltuhr der Zirkulationspumpen für das Warmwasser prüfen. Eine Abschaltung für acht Nachtstunden spart beim Einfamilienhaus 30 bis 100 Liter Heizöl pro Jahr.
  • Die Wärmedämmung ungedämmter Heizungsrohre bringt schon bei 3 cm dicker Dämmung eine Einsparung von 20 Litern Heizöl pro Meter und Jahr.
  • Der Austausch der Heizungsumwälzpumpe gegen eine neue Stromsparpumpe senkt die Stromkosten der Heizanlage. Heutige Pumpen haben 5 bis 20 Watt elektrische Leistung statt früher 85 bis 100 Watt.
  • Ein Betriebsstundenzähler zeigt die Laufzeit des Brenners an. Er sollte mindestens 1600 bis 2000 Stunden im Jahr in Betrieb sein, sonst ist der Kessel zu groß und der Heizbetrieb unwirtschaftlich.
  • Im Herbst die Höhe der Vorlauftemperatur soweit senken, wie das Haus noch behaglich beheizt werden kann.
  • Laut Energiesparverordnung benötigen sämtliche Heizkörper in zentral beheizten Wohngebäuden Thermostatventile. Stellung der Thermostatventile an den Heizkörpern prüfen und in der Übergangszeit kaum genutzte Räume unbeheizt lassen.
  • Entlüftung „gluckernder“ Heizkörper. Sonst wird die Wärmeabgabe in den Raum behindert.
  • Die Zeiten für die Nachtabsenkung oder -abschaltung überprüfen und evtl. Wochenend-Heizprogramme festlegen.
  • Unnötig warmes Heizwasser verursacht in den Rohren Wärmeverluste. Wird die Heiztemperatur nachts abgesenkt oder der Heizkessel außerhalb der Frostperiode nachts ganz abgeschaltet, lassen sich bis zu 10 % Brennstoff sparen.
  • Der Austausch von älteren Heizkörpern ist nur sinnvoll, wenn die Heizkörper Roststellen zeigen oder undicht sind. Meist sind die Heizkörper viel zu groß. Das ist ideal bei Brennwertkesseln, die bei niedriger Heizwassertemperatur am effektivsten arbeiten und nun keine Vergrößerung der Heizkörper benötigen.

Weitere Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.




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